9 Tips to Extend the Battery Life of Your Electric Bike

9 Tipps zur Verlängerung der Akkulaufzeit Ihres Elektrofahrrads

Wenn Sie eine ausgedehnte Fahrradtour unternehmen möchten, sollten Sie zunächst sicherstellen, dass Ihr E-Bike über genügend Akkuleistung verfügt. Möglicherweise können Sie die Reichweite nicht verdoppeln, aber mit ein paar Tipps können Sie die Gesamtleistung deutlich verbessern. Dieser Blogbeitrag bietet 9 Tipps, die Ihnen helfen, die Reichweite Ihres E-Bike-Akkus zu maximieren.

1. Die richtige Tretfrequenz

Der Batterieverbrauch hängt von der Geschwindigkeit ab, mit der Sie fahren. Wenn Sie beispielsweise im höchsten oder schwierigsten Gang fahren, sind Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit schneller und verbrauchen dadurch mehr Batterieleistung. Stellen Sie daher sicher, dass Sie mit der richtigen Trittfrequenz fahren – das schont den Akku und ermöglicht längeres Fahren. Für eine effiziente Nutzung des Elektromotors ist eine gleichmäßige Trittfrequenz von 70-75 Umdrehungen pro Minute eine gute Wahl. Übrigens: Eine höhere Trittfrequenz beugt auch Knieproblemen vor. Tun Sie Ihrer Batterie und Ihrem Körper etwas Gutes, indem Sie Ihre Trittfrequenz im Auge behalten.

2. PASSEN SIE DIE UNTERSTÜTZUNGSSTUFEN AN

Es muss nicht immer Vollgas voraus sein. Die meisten E-Bikes verfügen über unterschiedliche Unterstützungsstufen, die Sie je nach Bedarf auswählen können. Die höheren Level sind ideal für bergiges Gelände oder wenn Sie schneller vorankommen möchten. Im Allgemeinen reicht jedoch die mittlere Einstellung aus und schont Ihren Akku. Selbst auf ebenen Flächen benötigen Sie meist nur wenig Hilfe. Die niedrigste Stufe kann sogar völlig ausreichend sein. Dies hängt natürlich auch davon ab, wie stark Sie in die Pedale treten – je mehr Sie in die Pedale treten, desto weniger Leistung benötigt der Motor. Dennoch gilt nach wie vor die Faustregel: Je weniger Unterstützung Sie benötigen, desto mehr Akkuleistung haben Sie.

3. NIEDRIGE TEMPERATUREN

Eine Temperatur zwischen 10 und 20 Grad C ist in der Regel ideal für einen E-Bike-Akku. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Batterie bei kälterem Wetter stärker leidet. In der Regel sind es nicht mehr als ein paar Prozent, dies solltest du jedoch bei der Planung der Reichweite deiner Tour berücksichtigen. Wenn Sie im Winter unterwegs sind, empfehlen wir Ihnen daher auch, Ihr E-Bike in einer Garage abzustellen.

4. WENIGER STOP-AND-GO

Je öfter Sie anhalten und wieder starten müssen, desto mehr Batterieleistung verbrauchen Sie. Denn bei jedem Start schaltet sich der Motor wieder ein und verbraucht dadurch mehr Strom. In gewisser Weise verhält es sich ähnlich wie beim Kraftstoffverbrauch eines Autos, der auch in Stop-and-Go-Situationen steigt. Wenn es möglich ist, sollten Sie also versuchen, weniger anzuhalten. Fahren Sie beispielsweise langsam auf eine Ampel zu oder versuchen Sie, abrupte Geschwindigkeitsänderungen zu vermeiden.

5. Kümmere dich um dein E-Bike

Ein gut gewartetes E-Bike ist ein effizientes E-Bike. Achten Sie also darauf, Ihr Fahrrad gut zu pflegen und bringen Sie es bei Bedarf in die Werkstatt. Eine nicht geölte Kette oder verschlissene Bremsbeläge können Ihre Sicherheit und Reichweite beeinträchtigen. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihr E-Bike in einwandfreiem Zustand zu halten.

6. DER RICHTIGE REIFENDRUCK

Während es sich bei der Pflege Ihres E-Bikes eher um eine Wartungsaufgabe handelt, die in längeren Abständen durchgeführt werden kann, ist die Kontrolle des Reifendrucks eher eine tägliche Angelegenheit. Tourenprofis prüfen ihn vor jeder Fahrt und wir empfehlen Ihnen auch, vor jeder längeren Tour den Reifendruck zu prüfen. Denn erst mit dem richtigen Reifendruck entfaltet ein E-Bike-Reifen sein volles Rollverhalten. Der richtige Reifendruck hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Systemgewicht (Fahrer plus E-Bike), dem Reifenmodell und dem Untergrund, auf dem Sie fahren.

7. ZWEITE BATTERIE

Warum mit nur einem vollen Tank fahren, wenn man auch die doppelte Kapazität haben könnte? Es gibt viele Autofahrer, die das lieben würden. Mit einem Auto ist das zwar nicht möglich, mit einem E-Bike aber schon. Auf einer längeren Tour kannst du einfach einen vollgeladenen Ersatzakku in deinen Fahrradrucksack packen, um unterwegs den leeren Akku gegen einen neuen auszutauschen. Zugegebenermaßen ist dies vielleicht nicht die bequemste Lösung, aber sie erreicht ihr Ziel.

8. Behalten Sie ein Ladegerät am Arbeitsplatz

Für Pendler ist dieser Vorschlag hingegen deutlich bequemer: Lassen Sie ein Ladegerät einfach am Zielort, zum Beispiel am Arbeitsplatz. So können Sie Ihr E-Bike problemlos zur Halbzeit aufladen und Ihre Reichweite deutlich erhöhen. Dieser Vorschlag ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn Sie regelmäßig die gleiche Strecke zurücklegen und unterwegs eine ausreichend lange Pause einlegen, um den Akku Ihres E-Bikes aufzuladen.

9. WÄHLEN SIE DIE RICHTIGE ROUTE

Möchten Sie das Beste aus Ihrem E-Bike-Akku herausholen? Auch durch die Wahl der richtigen Route können Sie einen großen Unterschied machen. Erstens können Sie unnötige Umwege vermeiden, die Sie Zeit und Kilometer kosten. Und zweitens können Sie durch die Wahl einer geeigneten Route möglicherweise steile Anstiege durch leichtere Steigungen umgehen. Denn auf sehr steilen Bergen, beispielsweise mit Steigungen im zweistelligen Bereich, benötigen E-Bike-Motoren viel Energie. Ein Umweg von ein bis zwei Kilometern kann in diesem Fall oft die bessere Option sein. Zur Wahl der richtigen Route gehört übrigens auch die Suche nach Ladestationen. Zahlreiche Karten und sogar E-Bike-Apps zeigen Ihnen mittlerweile Ladestationen für Ihr E-Bike. Perfekt, um durchzuatmen und neue Energie für Ihren Körper und Ihr Pedelec zu tanken.

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